Projekt Arbeitsintegration

Vor dem Hintergrund unseres modernen schnellläufigen Lebens steigt im zunehmenden Maße der Bedarf an sicheren Arbeitsplätzen für Menschen, welche dem allgemein herrschenden Leistungsdruck nicht oder nicht ausreichend gewachsen sind; hier speziell Menschen mit Behinderung. Staatlicherseits werden solche Firmen als Integrationsfirmen betrachtet und durch Zuschüsse unterstützt.

Die Entwicklung auf dem Öl- und Gasmarkt hat gezeigt, dass die Energiegewinnung durch die Verwendung fossiler Brennstoffe zu teuer für eine breite wirtschaftliche Anwendung wird. Daher gilt es, Alternativen zu entdecken bzw. wieder zu entdecken, und auf diese auszuweichen. Im Bereich der Wärmegewinnung gilt der Feuerholzmarkt als zukunftsorientierter Markt. Er stellt schon heute eine willkommene Wahlmöglichkeit zu Erdgas und Heizöl dar.

So ist es geplant, eine Integrationsgesellschaft zu gründen, welche Landschafts- und Waldpflege betreibt und sich durch den Verkauf des bei der Pflege ausgebrachten Holzes finanziert. In Zusammenarbeit mit der FH-Zwickau wurde hierzu ein wissenschaftlicher Businessplan erstellt und dem Integrationsamt Chemnitz vorgestellt. Dieses erklärte sich aufgrund der nachhaltigen Recherche bereit, die nötige Investition für die Ausstattung der Arbeitsplätze zu übernehmen. Die Finanzierung der Löhne und sonstigen Kosten zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes legt das Amt in die Verantwortung der noch zu gründenden Gesellschaft.

Der Förderverein dream4life e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, diese gemeinnützige Gesellschaft inhaltlich zu entwickeln, und das Konzept an einen gemeinnützigen Träger ohne Gewinninteressen zu übergeben. Dies schafft für Menschen mit sozialer Randstellung die Möglichkeit, ihre Leistung in die Gesellschaft einzubringen, und somit die Sozialkassen zu entlasten. Aufbauend auf dieses spezielle Modell einer Integrationsgesellschaft könnte es möglich sein, in absehbarer Zukunft bis zu 150 Arbeitsplätze in Sachsen zu schaffen, wobei 100 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung vorbehalten sind.

Wir danken allen Förderern dieses Projektes ganz herzlich. Besonders bedanken wir uns bei allen Sponsoren, der Fachhochschule Zwickau, der Berufsakademie Breitenbrunn, der Produktionsschule Moritzburg und dem Amt für Familie und Soziales in Kooperation mit der FAF gGmbH.

Projektleitung:
Dipl.-Ing. (FH) Gunther Siebeneiger